CRT-Monitor

(Von engl. Cathode Ray Tube: Kathodenstrahlröhre). Monitor in Kathodenstrahl-Technologie; CRT-Monitore in professioneller Ausführung waren sehr gut für => EBV geeignet und dort lange Zeit ausschließlich verwendet; Gängige Bezeichnungen für CRT-Monitore waren auch Röhren-Monitor oder Kathodenstrahl-Bildschirm. Die CRT-Monitore wurden etwa ab dem Jahr 2000 zunehmend durch den => TFT- Monitor in Flachbauweise abgelöst.

Beim CRT-Monitor entspricht die bauartbedingt nicht-lineare Helligkeitswiedergabe (Output) nicht dem linearen Verlauf des Helligkeitswert-Input. Der kurvenförmige Verlauf der Monitorhelligkeit ist von einer gerätetypischen Konstante abhängig, die mit

=> Gamma bezeichnet wird.

Letztlich waren CRT-Monitore  auch einem starken Alterungsprozess ausgesetzt. Die Folge war, dass der ursprünglich große Farbraum hochwertiger CRT-Monitore nach einigen Jahren nicht mehr annähernd dargestellt werden konnte. Vielfach führten auch stundenlang angezeigte Logos oder Schriften zu einem Einbrennen der aktiven Signale in die Leuchtschicht. Weiterer Nachteil der CRT-Monitore war der Flächenbedarf, da die Monitore beinahe ebenso tief wie breit waren und einen üblichen Schreibtisch beinahe zu zwei Dritteln füllten.

CRT-Monitore gab es bereits ab den 1960er Jahren, allerdings überwiegend für monochrome Darstellungen. Verbreitet waren die Leuchtfarben Weiß, Grün und Bernstein. Besonders das Bild der bereinsteinfarbenen Computermonitore wirkte audfgrund der hohen Nachleuchtdauer sehr ruhig